FEBRUAR 2026
- HAWAII, USA
Hawaii Highlights: die 20 schönsten Orte auf 4 Inseln
Kurz zusammengefasst
- Hawaii hat 4 "Hauptinseln", die alle komplett unterschiedlich sind. Lies hier, warum sich Inselhopping lohnt.
- Für die beste experience sollte man mindestens 2 Wochen auf Hawaii bleiben und dabei 2-3 Inseln besuchen. Wer 3 Wochen Zeit hat, schafft sogar ggf. alle 4 Inseln zu besuchen.
- Welche Orte besonders schön sind, was es für tolle Touren gibt und alles, was man wissen sollte, zeige ich euch hier.
INSELHOPPING
Lohnt sich das?
Inselhopping ist eine der besten Möglichkeiten, die Vielfalt Hawaiis voll auszukosten, denn jede Insel hat ihren eigenen Charakter und bietet einzigartige Highlights. Das Wechseln zwischen den Inseln ist nur per Flugzeug möglich, da keine Fährverbindungen zwischen den Hauptinseln existieren. Die Flüge sind jedoch unkompliziert, dauern meist zwischen 30 Minuten und maximal 1,5 Stunden und werden mehrmals täglich von Airlines wie Hawaiian Airlines oder Southwest angeboten. Besonders Honolulu auf Oahu dient als zentraler Knotenpunkt für Interisland-Verbindungen.
Wer nur 2-3 Wochen zur Verfügung hat, kann sich aber auch auf zwei oder drei Inseln ausweiten und so den perfekten Mix aus Erlebnissen und Erholung finden. Die perfekte Route für je 2 oder 3 Wochen gibt’s hier.
OAHU
Die Herzinsel Hawaiis
KAUAI
Die grüne Garteninsel
BIG ISLAND
Insel der Vielfalt
MAUI
Entspannte Natur
#1 OAHU
Alle Orte & Highlights
Oʻahu wird oft als das Herz Hawaiis bezeichnet – eine Insel, auf der atemberaubende Natur, spannende Outdoor-Abenteuer und hawaiianisches Großstadtleben aufeinandertreffen. Hier findest du weltberühmte Surfspots wie die North Shore, paradiesische Strände wie Waikiki Beach, beeindruckende Landschaften mit Wasserfällen, grünen Bergen und Kratern – und gleichzeitig die lebendige Hauptstadt Honolulu mit ihrer bunten Food- und Kulturszene.
Oʻahu ist perfekt für alle, die Abwechslung lieben: Von Wandertouren mit Panoramablick über entspannte Strandtage bis hin zu historischen Stätten wie Pearl Harbor – diese Insel vereint das Beste aus Natur, Kultur und urbanem Flair.
Dauer: 4-6 Tage zum Shoppen, Wandern und für die main Spots
Ho‘omaluhia Botanical Garden
Der Ho‘omaluhia Botanical Garden gehört zu den schönsten Orten auf O‘ahu – und das Beste: Der Eintritt ist komplett kostenlos. Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis, denn die Straße, die direkt durch den Park führt, ist ein echtes Fotomotiv. Besonders bei nebligem, moody Wetter wirkt die üppige grüne Landschaft fast schon mystisch – wie aus einem Jurassic Park-Film. *sidenote: Auch wenn der Garten bei gutem Wetter natürlich noch schöner leuchtet, lohnt sich ein Besuch gerade an leicht bewölkten oder regnerischen Tagen. Die dichte Vegetation wirkt dann besonders satt und lebendig
- Öffnungszeiten: 09:00-16:00 Uhr
- Eintritt frei
- Parken frei (überall im Park)
- 2h Aufenthalt




Man kann mit dem Auto durch die Anlage fahren, an verschiedenen Haltepunkten stoppen und auch zu Fuß viele Bereiche erkunden. Die Wege sind gut gepflegt und führen durch verschiedene tropische Pflanzenwelten – Palmen, Bambushaine, bunte Blumen und kleine Teiche mit Blick auf die beeindruckenden Koolau-Berge.
Waikiki
Das touristische Herzstück von Oahu – Es ist lebhaft, trubelig und trotzdem irgendwie charmant. Der Strand ist zwar gut besucht, aber gerade zum Sonnenuntergang lohnt es sich, hier einen Platz im Sand zu suchen und die Farben des Himmels zu beobachten. Mit dem Blick auf Diamond Head und die Surfer im Wasser fühlt sich das fast schon wie ein Filmszenario an. Rund um die Kalakaua Avenue gibt es viele Shops, Restaurants und Cafés – perfekt zum Bummeln und Snacken. Besonders schön ist das International Marketplace mit seinem riesigen Banyanbaum in der Mitte, kleinen Boutiquen und Foodspots.
- 3$ pro Stunde





Waikiki muss man mögen, aber wenn man Lust auf ein bisschen Stadtgefühl, Shopping und Sonnenuntergang am Strand hat, ist dieser Stadtteil ein Muss. Ideal auch als Ausgangspunkt für Tagesausflüge, denn die meisten Buslinien starten von hier – und viele Hotels befinden sich direkt am oder in der Nähe vom Strand.
Die Cheesecake Factory in Waikiki ist mehr als nur ein Restaurant – sie ist eine Institution! Sie lockt täglich Besucher mit riesigen Portionen, einer riesigen Auswahl an amerikanischen Klassikern und natürlich: einer endlosen Liste an legendären Cheesecakes. Die Wartezeiten können lang sein, aber das Essen (und der Cheesecake) sind es definitiv wert. Tipp: Wer nicht auf einen Tisch warten möchte, einfach zum Take-away-Schalter gehen.
Waikiki
Magic Island
Magic Island ist eine künstlich angelegte Halbinsel direkt neben dem Ala Moana Beach Park in Honolulu – und ein echter Geheimtipp für entspannte Stunden in Waikiki. Die geschützte Badebucht mit feinem Sand und ruhigem Wasser eignet sich perfekt zum Schwimmen, Schnorcheln oder einfach zum Relaxen mit Blick auf den Pazifik.
Besonders beliebt ist Magic Island bei Locals für Picknicks, Sonnenuntergänge und als Fotospot mit Blick auf die Skyline von Honolulu und den Diamond Head im Hintergrund. Die große Grünfläche lädt zum Spazieren, Joggen oder einfach zum Abschalten unter Palmen ein. Wer dem Trubel von Waikiki kurz entkommen möchte, ist hier genau richtig – nur wenige Gehminuten vom Ala Moana Center entfernt und trotzdem ruhig, idyllisch und ideal zum Runterkommen.
- Öffnungszeiten: 24/7
- Eintritt: frei
- Parken: frei
- 1-2h Aufenthalt



- Unterkunft Oahu
Airbnb Wohnung Waikiki
Wir hatten eine tolle Wohnung in einem großen Gebäudekomplex MITTEN in Waikiki im 14. Stock. Parkplatz war im Parkhaus inklusive, die Wohnung war mega modern und schön eingerichtet und hatte Platz für bis zu 4 Personen inkl. Küche und Balkon mit Blick aufs Meer. EINFACH NUR MEGA. Die Wohnung war wirklich top! Über die Aussicht vom Balkon muss ich glaube ich nicht viel sagen…In nur 2 Minuten fußläufig war man dann auch schon in Waikiki am Strand und auf der berühmten Promenade. Also zentraler gehts nicht, dazu wirklich ruhig, sauber und mit allem, was man braucht.



Kualoa Ranch
Movie Sites Tour
Die Kualoa Ranch ist nicht nur bekannt für ihre spektakuläre Landschaft, sondern auch als Drehort zahlreicher Filme und Serien – von Jurassic Park bis Lost. Die Ranch bietet viele verschiedene Touren an, vom ATV-Adventure bis zur gemütlichen Movie Sites Tour im Bus. Die ist wahrscheinlich am beliebtesten und ist eine gute Basis.
- Dauer 1,5h
- Tickets 55$
- Parken kostenfrei
Die Tour selbst war interessant und die Landschaft einfach atemberaubend – riesige grüne Täler, steile Berge und weite Wiesen, die man sofort wiedererkennt, wenn man einen der Filme gesehen hat. Man hält an 2 Fotospots, darunter auch ein Baumstamm aus Jurassic Park und einem Bunker mit haufenweise Requisiten, Plakaten uvm. Allerdings war die Tour recht kurz und wirkte stellenweise etwas gehetzt – man sieht weniger Filmsets, als man vielleicht erwartet.
Wer also mehr Zeit (und Geld) mitbringen kann, sollte eher eine längere oder aktivere Tour buchen. So lässt sich das Gelände noch besser erkunden und man bekommt mehr Einblicke. Für Filmliebhaber lohnt sich der Besuch trotzdem, denn allein die Kulisse ist total toll. Es gibt einen Shop, Restaurant und natürlich WCs.





UTV Raptor Tour
Die UTV Raptor Tour ist eine der aufregendsten Möglichkeiten, die Ranch aktiv zu erleben, statt sie nur anzuschauen. Man fährt selbst im offenen Fahrzeug durch das Gelände, vorbei an grünen Tälern, kleinen Flussdurchquerungen und immer wieder mit Blick auf die beeindruckenden Berge im Hintergrund. Zwischendurch gibt es mehrere Stopps, bei denen man aussteigen, Fotos machen und die Kulisse in Ruhe genießen kann. Das ganze ist definitiv ein Abenteuer, off-road, schnell und super lustig. Wer selber fahren will, braucht einen Führerschein (der deutsche reicht).
- Dauer 2h
- Tickets 155$
- Parken kostenfrei
Man sollte sich aber darauf einstellen, dass die Fahrt alles andere als sauber abläuft – es wird staubig, holprig und je nach Wetter auch ziemlich matschig. Genau das macht aber auch den Spaß aus, weil es sich eher wie ein kleines Abenteuer anfühlt als wie eine klassische Tour. Kleidung, die schmutzig werden darf, und eine Sonnenbrille sind hier definitiv sinnvoll.



Kaʻaʻawa Beach
Der Kaaawa Beach liegt an der Ostküste und ist vor allem für seine dramatische Kulisse bekannt – steile, sattgrüne Berge direkt hinter dem Meer machen diesen Spot optisch zu etwas ganz Besonderem. Gleichzeitig sollte man hier unbedingt die Gezeiten im Blick behalten, denn je nach Wasserstand kann der Strand teilweise oder sogar komplett überspült sein. Tagsüber wird es außerdem oft ziemlich voll, was gerade für Fotos eher ungünstig ist. Am schönsten und entspanntesten ist es deshalb früh am Morgen, wenn das Licht weich ist und der Strand noch ruhiger wirkt.
- Beste Zeit: sunrise
- Parken frei am Straßenrand



Lanikai Pillbox Trail
Mein Highlight auf Oahu!
Wenn ich nur eine Sache auf O‘ahu empfehlen dürfte, dann wäre es dieser Hike! Der Lanikai Pillbox Trail war mein absolutes Highlight. Zwar ist der Weg mit gerade mal 600 Metern Länge recht kurz, aber er hat es in sich: Der Aufstieg dauert etwa 30–40 Minuten und führt steil bergauf über unbefestigte, teils rutschige Pfade (an manchen Stellen sind Seile angebracht). Gutes Schuhwerk (Turnschuhe) und Trittsicherheit sind ein Muss – auf keinen Fall bei Regen machen, da es dann viel zu rutschig ist.
- Dauer 30-40 Min pro Strecke
- 24/7 kostenfrei zugänglich
- Parken nur HIER erlaubt (kostenfrei)
Mein Tipp: Früh morgens schon vor Sonnenaufgang losgehen, eine Stirnlampe mitnehmen und sich so schon mal gute Plätze auf einer der Pillboxes (Bunker aus dem 2. WK) sichern. Ich würde die obere wählen, da ist meist etwas weniger los.



Lanikai Beach
Schönster Strand zum sunset
Absolutes Must-do auf Oahu
Weicher, fast pudriger Sand, ruhiges Wasser und eine friedliche Stimmung – Lanikai Beach ist der Inbegriff eines perfekten Sonnenuntergangs-Spots. Besonders schön ist der Blick auf die Mokulua-Inseln, die wie zwei kleine Hügel im Meer liegen. Ideal für einen ruhigen Ausklang des Tages – fast schon surreal schön. Es gibt natürlich keinen Eintritt, parken kann man kostenfrei davor an der Straße und als wir dort waren, hatten wir den Strand tatsächlich fast für uns. Gerade abends ist das Licht einfach nur schön!
- Parken “Mokulua Dr”
- Beste Zeit sunset
Wahiawā Botanical Garden
Ein kleiner, ruhiger Garten mitten im Landesinneren – perfekt für eine kurze Pause vom Trubel der Strände. Zwischen Bambus, Farnen und exotischen Bäumen kann man hier wunderbar durchatmen. Der Eintritt ist kostenlos und es gibt viele schattige Wege, die sich auch an heißen Tagen gut erkunden lassen. Wer Lust hat, mehr zu sehen, kann dem längeren Trail nach unten folgen. Ansonsten gibt es vorne haufenweise Infos und saubere Toiletten.
- Öffnungszeiten: 09:00-16:00 Uhr
- Eintritt: frei
- Parken: frei
- 2h Aufenthalt




Hawaii Reise Guide
Hawaii Reise-Guide (129 Seiten) – Dein kompakter Begleiter für das Abenteuer deines Lebens!
Welche Inseln lohnen sich? Wie plant man die perfekte Route? Wo gibt es geheime Highlights abseits der Massen? Auf welcher Insel sollte man wie lange bleiben? Genau hier kommt mein kompakter Hawaii Reise Guide ins Spiel! Inklusive praktischen Tipps zu Transport, Unterkünften, Hikes, tollen Spots, Touren, Kosten uvm. Dieser Guide spart dir unzählige Stunden Recherche und hilft dir, das Beste aus deiner Reise herauszuholen – egal, ob du ein Backpacker bist oder einfach smart reisen willst.
- Ideal für unterwegs als pdf-Download
- Alle Infos und Tipps zusammengefasst
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- Alle Touren, Parks, Trails, Aktivitäten, Food-Spots, Shopping und co.
Makapuʻu Lookout
Direkt vom Straßenrand erreichbar. Die Aussicht auf die Küste ist einfach atemberaubend, vor allem bei gutem Wetter. Kein großer Aufwand, aber maximale Aussicht – für mich ein absoluter Favorit! Eintritt und parken sind frei, wer Lust hat, kann oben sogar noch weitergehen auf einen tollen Trail, von dem aus man in der Saison sogar Wale am Lighthouse sehen kann.
Beste Zeit nachmittags oder zum Sonnenaufgang



Hanauma bay ridge trail
Hike über der Bucht
Der Hanauma Bay Ridge Trail ist einer der Orte, die oft ein bisschen unter dem Radar laufen, aber richtig viel bieten. Der Weg führt entlang eines Bergrückens mit weiten Ausblicken auf die Küste und die berühmte Bucht – gerade zum Sonnenauf- oder -untergang ist die Stimmung hier besonders schön. Im Vergleich zu anderen Trails ist es hier meist deutlich ruhiger, was den Spot perfekt macht, wenn man die Natur etwas entspannter genießen möchte. Schatten gibt es allerdings nicht, deshalb unbedingt Wasser + Mütze mitnehmen und nicht unbedingt in der Mittagshitze starten.
- Dauer 45min hoch / 20min runter
- 24/7 kostenfrei zugänglich
- Parkplatz: Koko Head Parking
Der Start liegt beim Koko Head District Park: Von dort geht es zuerst den Hügel hinauf, dann hält man sich rechts, läuft durch ein Tor und überquert den Zebrastreifen in Richtung Eingang der Hanauma Bay Nature Preserve. Kurz davor biegt man jedoch nach rechts ab, geht durch ein weiteres Tor und folgt der asphaltierten Straße weiter bergauf – von hier startet der eigentliche Ridge Trail.



North Shore
Haleiwa
Die North Shore fühlt sich direkt ganz anders an als der Rest der Insel – entspannter, ursprünglicher und irgendwie wie aus einem Surf-Film. Endlose Strände, große Wellen im Winter und dieser lässige Vibe machen die Region zu einem absoluten Must-See, auch wenn man selbst nicht surft. Wer Lust hat, kann an der Banzai Pipeline unglaublich gute Surfer beobachten. Der Ort ist dafür weltbekannt und hier finden regelmäßig große Surf-Meisterschaften statt.
Das Herz der Gegend ist der kleine Ort Haleiwa mit seinen bunten Holzhäusern, kleinen Boutiquen und richtig guten Foodspots. Hier lohnt es sich, einfach ein bisschen durch die Straßen zu schlendern, sich durch Foodtrucks zu probieren und das entspannte Inselleben auf sich wirken zu lassen. Besonders bekannt ist Haleiwa auch für Shave Ice bei Matsumoto.





- Snoopy Surf Store
- Matsumoto Shave Ice
- Island Vintage Coffee
- Mahina Clothing
- Banzai Pipeline (Surfer)
Nuʻuanu Pali Lookout
Der Nuʻuanu Pali Lookout gehört zu den beeindruckendsten Aussichtspunkten auf Oʻahu. Von hier oben eröffnet sich ein spektakulärer Blick über das grüne Nuʻuanu Valley bis hin zur Ostküste – besonders zur Golden Hour einfach magisch. Durch die Höhenlage auf rund 370 Metern weht hier fast immer ein kräftiger Wind, also besser festhalten und genießen!
Der Aussichtspunkt ist täglich geöffnet (in der Regel von 6 bis 18 Uhr) und gut mit dem Auto erreichbar. Am Parkplatz steht ein Automat, an dem ein Ticket für 7 $ gezogen werden muss – unbedingt Kleingeld oder Karte dabeihaben. Ein kurzer Abstecher, der sich absolut lohnt!


Manoa Falls
Die Manoa Falls sind ein echter Klassiker – der Trail dorthin ist zwar relativ kurz, aber deutlich anstrengender als man vielleicht erwartet. Es geht durch dichten, schattigen Regenwald stetig bergauf, oft über unebene Wege mit Wurzeln, Steinen und matschigen Passagen – definitiv nicht barrierefrei und mit Flip-Flops keine gute Idee.
Oben angekommen wartet ein schöner Wasserfall, eingebettet in eine unglaublich grüne, fast schon filmreife Kulisse. Allerdings darf man mittlerweile nicht mehr direkt bis zum Wasserfall hinunter, sondern kann ihn nur aus etwas Entfernung betrachten – was der Stimmung aber keinen großen Abbruch tut.
- Dauer: 1,5h (gesamt) = 3km (roundtrip)
- Eintritt frei
- Parken: 7$
Waimānalo Beach
für mich der schönste Strand auf Oahu & auf der Welt ?!
Der Waimanalo Beach ist ein echter Geheimtipp an der Ostküste von Oʻahu – ruhig, weitläufig und mit einem der feinsten Sandstrände der ganzen Insel. Statt Hotelanlagen oder Touristenmassen erwartet einen hier pure Natur: türkisblaues Wasser, sanfte Wellen und ein endlos wirkender Strand mit Blick auf die grünen Berge im Hintergrund – fast wie gemalt.
Perfekt für alle, die dem Trubel von Waikiki entfliehen und einfach nur entspannen wollen. Unter der Woche ist es hier oft fast menschenleer – ideal für einen gemütlichen Strandtag mit Picknick und Buch im Schatten der Bäume. Wenn die Sonne scheint, ist das Wasser so hellblau, dass es fast surreal aussieht…



- Unterkunft Oahu
Großes Ferienhaus Waianae
Das Haus war wunderschön in sicherer top (high quality) Lage mitten in einer gated community (mit Wachpersonal am Tor) und mit direktem Blick auf die Berge und das Meer. Die Terrasse mit Hängematte, die große Küche und auch die Schlafzimmer waren super schick – das ganze Haus sehr modern und hochwertig. Das Haus war für unsere Gruppe super, wir hatten ausreichend Platz und alles, was man braucht. Dazu ist der Preis durch die große Anzahl an Personen unschlagbar, auch wenn die Lage etwas weit ab vom Schuss ist. Nachteil ist, dass man im Westen der Insel ist, wo eigentlich kaum Spots sind und man immer in den Osten fahren muss. Etwas vergleichbares für das Geld bekommt man dort aber eher nicht.



#2 KAUAI
Alle Orte & Highlights
Kauaʻi ist die ursprünglichste und grünste der hawaiianischen Inseln – ein echtes Naturparadies, das mit üppigem Dschungel, dramatischen Küsten und abgelegenen Stränden begeistert. Ob beim Wandern entlang der spektakulären Nā Pali Coast, beim Kajaken durch den Wailua River oder beim Staunen über den Waimea Canyon – die Insel zeigt sich wild, ruhig und voller Magie. Wer Ruhe, Naturverbundenheit und echte Postkartenmomente sucht, wird Kauaʻi lieben.
Dauer: 4 Tage für “normale” Highlights 5-7 Tage inklusive Wanderungen
Waimea Canyon
Der „Grand Canyon des Pazifiks“
Der Waimea Canyon ist eines der absoluten Natur-Highlights auf Kauai – und das völlig zurecht. Die riesigen Schluchten, das leuchtende Rot der Erde, das satte Grün und die oft mystisch ziehenden Wolken ergeben ein atemberaubendes Bild. Kein Wunder, dass der Canyon auch als „Grand Canyon des Pazifiks“ bekannt ist.
Entlang der Straße gibt es zahlreiche Lookouts – und jeder einzelne lohnt sich. Besonders beeindruckend ist der Waimea Canyon Lookout selbst, von dem man einen weiten Blick über die dramatische Landschaft hat. Aber auch kleinere Viewpoints unterwegs bieten immer wieder neue Perspektiven. Wer früh kommt, hat oft mehr Glück mit dem Licht und den klaren Sichtverhältnissen.



Red Dirt Falls
Besondere Landschaft am Canyon
Diese ungewöhnlich roten Wasserfälle sind ein echter Hingucker! Am besten früh morgens kommen, wenn noch niemand da ist. Die intensive Farbe der Erde und die Natur drumherum machen den Spot zu einem tollen Fotomotiv – anhalten lohnt sich definitiv. Parken kann man einfach an der Straße und dann direkt rübergehen.


Hanapepe
Heimat von Lilo & Stitch
Hanapepe gilt als Inspiration für den Ort aus Lilo & Stitch – und wenn man durch die kleine Stadt läuft, spürt man sofort den Charme. Es gibt eine Hängebrücke, süße Läden, den berühmten Bookstore mit Vintage-Schätzen und Merch, und im Japanese Grandma’s unbedingt was essen! Ein richtig cooler Stop mit Nostalgie-Gefühl.


Eines der besten Shave Ices (Wassereis) ever in Waimea – riesige Portionen für 8-9$, super erfrischend und mit richtig leckeren Sirups nach Wahl. Besonders cool: Es gibt auch eine Kugel Eis unten drunter, was dann in Kombi mega lecker ist. Bei den Sirups kann man sich total austoben, entweder man nimmt eine vorgefertigte Variante oder kreiert sich selbst seine Kombi – super erfrischend und sau lecker.
Kalalau Lookout
& Kalepa Ridge Trail
Der Kalalau Lookout ist einer der schönsten Aussichtspunkte der Insel. Von hier blickt man direkt auf die wunderschöne Napali Coast. Wer Lust auf ein kleines Abenteuer hat, startet ab dem Lookout den Kalepa Ridge Trail. Es handelt sich zwar um einen „inoffiziellen“ Trail (nicht ausgeschildert, aber oft begangen), aber der Einstieg ist gut sichtbar direkt neben dem Viewpoint. Schon nach wenigen Metern wird man mit einem Ausblick belohnt, der kaum zu toppen ist.
- Dauer 1,5-2h kompletter Trail
- 24/7 kostenfrei zugänglich
- Parken Kalalau Lookout 10$ p. Auto + 5$ p.P.
Wir sind nur ein kurzes Stück des Trails gegangen (10-15min), und auch das war schon beeindruckend – mit Stufen und steilen Passagen, die beim Rückweg echt in die Beine gehen, aber definitiv machbar sind. Wer weitergeht, braucht gute Schuhe, Trittsicherheit und sollte nur bei trockenem Wetter los. Es gibt kein offizielles Schild und keine Markierungen – der Trail wird nicht gepflegt, ist aber dennoch gut sichtbar, da er recht beliebt ist.
Hanalei Valley Overlook
Dieser Spot direkt am Straßenrand bietet einen atemberaubenden Blick über das Hanalei-Tal. Mit den sattgrünen Bergen im Hintergrund und den Reisfeldern unten wirkt die Landschaft fast wie aus Bali – definitiv ein kurzer Stopp mit Wow-Faktor.


Hindu Monastery & Rudraksha Forest
Etwas abseits gelegen, aber absolut magisch: Der Hindu Monastery ist ein ruhiger, spiritueller Ort mitten im Grünen. Direkt daneben liegt der Rudraksha Forest mit riesigen Bäumen und besonderer Stimmung – ideal für einen stillen, respektvollen Besuch (geöffnet bis 12:00 Uhr)


Puka Dogs ist ein Must-Try! Die Hotdogs werden in fluffige, hohle Brötchen gesteckt (Polish hotdog) und mit tropischen Soßen wie Mango Relish oder Lilikoi-Senf verfeinert, ganz nach den eigenen Wünschen– klingt wild, schmeckt aber richtig gut. Für 12,50$ wirklich extrem lecker und man kann sich alles so zusammenstellen, wie man will. Am besten noch eine Homemade Limonade dazu nehmen, die sind auch sehr gut.
Heliflug
über Napali Coast
Wir sind mit der Company Mauna Loa geflogen, weil es damit möglich ist, als Privattour (max. 3 Leute + Pilot) ohne Türen über die Insel zu fliegen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern und man muss dabei einfach selbst abwägen, wer für einen das beste Angebot hat. Ich war mit der Company und unserem Piloten super happy, hab mich wohl und sicher gefühlt und kann es zu 100% empfehlen! Die Route war toll – man ist mitten durch den Waimea Canyon, die Napali Coast, sämtliche Krater uvm. geflogen und konnte auch immer sagen, dass nochmal gewendet werden soll, bis das perfekte Bild im Kasten ist.
- Dauer 60 Minuten
- 360$ p.P. (ca. 310€)
Kleiner Tipp: Manchmal gibt es noch Rabatte und Aktionen, wenn man der Firma vorher mal bei Instagram oder per Mail schreibt oder im besten Fall sogar anruft. Wer telefonisch bucht, spart sich sogar noch die Buchungsgebühren.





Doors off oder doors on?
Bei der Company kann man sich bis zum Abflug entscheiden, ob die Türen dran bleiben oder weggenommen werden sollen. Ich persönlich würde immer die Optionen ohne Türen buchen, um eine ungestörte Sicht zu haben, aber wer vielleicht eher zu Höhenangst oder Panik neigt und sich unwohl fühlt, kann auch einfach die Türen dran machen. Ohne Türen ist es super windig (Haare unbedingt fest zusammenbinden!) und auch recht frisch. Am besten also lange Hose (keine Kleider o.ä.), feste Schuhe und eine dünne Windjacke mitnehmen.
Low budget Variante
Im kleinen AirVan fliegen mit Wings Over Kauai
Der Heliflug ist einmalig und für mich jeden Cent wert ABER es ist auch wirklich ein teurer Spaß. Alternativ habe ich noch die deutlich günstigere Variante im kleinen AirVan getestet und fand auch das wirklich lohnenswert. Der Flug und auch der Pilot waren super, man hatte auch wirklich schöne Ausblicke, allerdings kommt man mit dem Flugzeug nicht so nah ran, wie mit dem Heli. Man fliegt also eher übers Meer und hat dann den Weitblick, statt durch die Canyons zu fliegen. Wer eher Geld sparen will und trotzdem die Küste bestaunen möchte, auch eine echte Empfehlung von mir.



- Dauer 65 Minuten
- Ca. 140€ p.P.
- Anbieter Wings over Kauai (hier klicken)
#3 BIG ISLAND
Alle Orte & Highlights
Big Island macht ihrem Namen alle Ehre – sie ist nicht nur die größte, sondern auch die vielfältigste Insel Hawaiis. Von aktiven Vulkanen im Hawaiʻi Volcanoes National Park über schwarze und grüne Strände bis hin zu schneebedeckten Gipfeln und tropischen Wasserfällen: Hier fühlt sich jede Region wie eine eigene Welt an. Big Island ist ideal für alle, die auf Roadtrips stehen, gerne entdecken und Hawaiis rohe, beeindruckende Natur erleben wollen.
Dauer: 3-5 Tage für alle Spots und ggf. ein paar Trails
Akaka Falls State Park
Die Akaka Falls gehören zu den beeindruckendsten Wasserfällen auf Big Island – ganze 135 Meter stürzt das Wasser hier in die Tiefe, umgeben von dichtem Regenwald. Ein kurzer, gut ausgebauter Rundweg (ca. 800m, ca. 30min) führt durch üppige Vegetation und vorbei an Bambus, Farnen und Lianen – fast wie ein Mini-Dschungelabenteuer. Der Park ist leicht erreichbar und perfekt für einen Zwischenstopp auf dem Weg zur Hilo-Seite der Insel. Besonders morgens wirkt die Szenerie magisch – grün, feucht, tropisch.
- Öffnungszeiten: 08:30-17:00
- Eintritt: 5$
- Parken: kostenfrei VOR gelben Tor
- 1h Aufenthalt




Volcanoes Nationalpark
Vulkane hautnah erleben
Dieser Nationalpark ist einer der eindrucksvollsten Orte auf ganz Hawaii – und definitiv ein Highlight auf Big Island im Südosten. Hier trifft man auf 2 aktive Vulkane (Mauna Loa und Kīlauea), dampfende Krater, Lavafelder und Regenwaldlandschaften. Der Park erstreckt sich über eine riesige Fläche und bietet unzählige Aussichtspunkte, Wanderwege und geologische Besonderheiten. Besonders spannend: Der aktuelle Lavastrom des Kīlauea kann – je nach Aktivität – aus der Entfernung beobachtet werden.
- Öffnungszeiten immer
- Eintritt 30$ pro Auto (nachts frei)
- 2-4h Aufenthalt
Must-do: Fahrt entlang der Crater Rim Road
Die Atmosphäre ist magisch – vor allem bei Nebel oder zum Sonnenuntergang. Auch nachts lohnt sich ein Besuch: Wenn der Krater glüht, ist das ein unvergesslicher Anblick. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte unbedingt die längere Chain of Craters Road fahren. Sie führt durch faszinierende Lavalandschaften bis hin zur Küste, wo Lava einst ins Meer geflossen ist. Unterwegs gibt es immer wieder Haltepunkte, alte Lavaflüsse und kurze Hikes.
Es lohnt sich, mehrmals hinzufahren, Zeit mitzubringen und auch mal zu warten.
- Beste Beobachtungszeiten: Früh morgens oder nach Sonnenuntergang, wenn die Lava besonders gut sichtbar ist.
- Ausrüstung: Festes Schuhwerk, warme Kleidung (es kann kühl werden) und ausreichend Wasser sind empfehlenswert.
- Unterkunft
Airbnb Zimmer
Wir hatten ein privates Doppelzimmer mit geteilten Bad und Küche auf einem Privatgrundstück (60€/Nacht). Die Eigentümer wohnen auch dort und vermieten mehrere Zimmer, die zwar klein, aber sauber waren. Parkplätze sind auf dem Hof und auch wenn es erstmal etwas kompliziert war, alles zu finden, war die Lage super. Die Lage war mega gut für den Volcanoes Nationalpark. Von dort sind wir knapp nur 30 Minuten geradeaus gefahren und waren schon da. Bis zum Flughafen Hilo war es auch nur ein Katzensprung.



Punaluʻu Black Sand Beach
Einer der bekanntesten Strände auf Big Island – und das völlig zu Recht: Der tiefschwarze Sand, entstanden durch erkaltete Lava, bietet einen beeindruckenden Kontrast zum türkisblauen Meer. Oft sieht man hier auch Meeresschildkröten, die gemütlich am Ufer liegen. Zum Schwimmen eher weniger geeignet, aber definitiv ein Must-See auf jeder Big-Island-Route – besonders bei gutem Licht wirkt der Strand einfach magisch. Die raue Küste, das Grün im Hintergrund und der dunkle Sand sind ein mega Kontrast und total besonders.
- Öffnungszeiten: 24/7
- Eintritt: frei
- Parken: kostenfrei
- 1h Aufenthalt



Kaimu Beach Park
Der Kaimu Beach Park ist ein Ort mit einer ganz besonderen Geschichte – hier sieht man hautnah, wie sich die Landschaft durch Vulkanausbrüche verändert hat. Der ursprüngliche Strand wurde in den 1990ern von Lava bedeckt, und das, was man heute sieht, ist eine langsam zurückkehrende Natur aus schwarzem Lavagestein und neu wachsender Vegetation. Palmen, die damals zerstört wurden, wachsen inzwischen wieder nach und schaffen eine fast surreale Kulisse. Baden ist hier eher nicht der Fokus, dafür bekommt man einen seltenen Einblick in die rohe, unverfälschte Seite der Big Island.





Carlsmith Beach Park
Der Carlsmith Beach Park ist definitiv eines meiner Highlights auf Big Island: glasklares, türkisfarbenes Wasser, umgeben von schwarzen Lavafelsen und sattgrünen Palmen. Statt klassischem Sandstrand erwarten einen hier ruhige Lagunen, die perfekt zum Schnorcheln sind und oft sogar von Meeresschildkröten besucht werden. Durch die geschützten Bereiche ist das Wasser angenehm ruhig, was den Spot besonders entspannt macht. Ein perfekter Ort, um einfach mal runterzukommen und die besondere Natur der Big Island auf sich wirken zu lassen.
- Öffnungszeiten: 24/7
- Eintritt: frei
- Parken: kostenfrei
- 1h Aufenthalt





Frisch, fluffig und einfach süchtig machend – die Malasadas von Manuela zählen zu den leckersten süßen Snacks auf Big Island. Direkt aus dem Foodtruck gibt’s die portugiesischen Donuts in verschiedenen Füllungen: von klassischer Vanille über Lilikoi (Passionsfrucht) bis hin zu Snickers oder Reeses. Außen leicht knusprig, innen super weich – und noch warm serviert! Ideal als süßer Zwischenstopp auf dem Weg entlang der Küste. Nicht verpassen!
Kikaua Point Park
Ein echter Geheimtipp an der Kona-Küste: Der Kikaua Point Park ist eine kleine, geschützte Bucht mit feinem, hellem Sand, glasklarem Wasser und schwarzem Lavagestein – perfekt zum Baden, Schnorcheln und Entspannen. Besonders ist der Kontrast zwischen dem ruhigen Strandabschnitt und dem rauen, vulkanischen Teil mit weißen Lavasteinen, die sich zwischen dunklem Gestein abzeichnen – ein traumhaftes Fotomotiv. Der Zugang liegt hinter einem privaten Tor, man muss sich am Eingang registrieren und darf dann zu bestimmten Zeiten mit dem Auto bis zum Parkplatz durchfahren – daher lohnt es sich, früh da zu sein. Ein ruhiger, gepflegter Spot, der sich absolut lohnt!




#4 MAUI
Alle Orte & Highlights
Maui wird oft als die vielseitigste Insel Hawaiis bezeichnet – und genau das macht ihren besonderen Reiz aus. Hier treffen goldene Sandstrände, üppige Regenwälder, spektakuläre Küstenstraßen und die karge Vulkanlandschaft des Haleakalā aufeinander. Zwischen kleinen Surferorten, tropischen Tälern und dramatischen Klippen fühlt sich jede Ecke der Insel ein bisschen anders an.
Dauer: 4 Tage für die “normalen” Highlights 5-7 Tage inklusive “Strand-Chillen”
Road to hana
Spots & Tipps
Die Road to Hana ist weniger eine klassische Strecke und mehr ein Erlebnis für sich – mit unzähligen Kurven, schmalen Brücken und ständig wechselnden Ausblicken. Unterwegs reiht sich ein Highlight ans nächste: Wasserfälle, dichter Regenwald, schwarze Sandstrände und immer wieder kleine Aussichtspunkte, an denen man am liebsten sofort anhalten möchte. Gerade dieser Mix macht die Fahrt so besonders, auch wenn sie durch die vielen Stopps deutlich länger dauert als gedacht.
Wichtig ist, sich genug Zeit zu nehmen und die Route nicht zu unterschätzen – die Strecke ist anstrengender als sie auf der Karte wirkt. Früh zu starten lohnt sich, um dem größten Verkehr zu entgehen und die Spots noch etwas ruhiger zu erleben. Außerdem sollte man sich vorab grob überlegen, welche Stopps man wirklich machen möchte, weil man sonst schnell den Überblick verliert und mehr Zeit im Auto verbringt als geplant.






- Rainbow Eucalyptus trees
- Makapipi Falls
- Hanawi Falls
- Waikani Falls
- Pua’a Ka’a Falls
- Haipua’ena Falls
- Wailua Valley State park
- Twin Falls
- Garden of Eden
- Coconut Glen's (Eis)
- Halfway to Hana
- Orale Tacos Hana
Ein absoluter Klassiker auf Maui und eines der leckersten Sachen, die ich auf Hawaii je hatte! Das frisch gebackene Banana Bread ist warm, super saftig und duftet schon von weitem verführerisch. Aber am besten vor 12:00 Uhr kommen, sonst kann es eventuell schon ausverkauft sein. Ein Brot kostet 10$, ist aber wirklich groß und reicht locker für 2 Personen. Mein Tipp: unbedingt sofort essen, solange es noch warm ist – das ist definitiv ein game changer.
Waianapanapa Black Beach
Der Black Beach im State Park ist einer der eindrucksvollsten Strände der Insel mit schwarzem Vulkansand und leuchtend türkisblauem Wasser. Rundherum prägen Lavafelsen, kleine Höhlen und natürliche Bögen die dramatische Küstenlandschaft und man kann auch noch einige tolle Trails an der Küste laufen. ABER: man muss vorher online Tickets kaufen und darf nur 2h auf dem Gelände bleiben. Baden ist nicht möglich durch starke Strömungen + Wellen.
- Öffnungszeiten: sunrise - sunset
- Eintritt: 7,50€
- Parken: kostenfrei
- max. 2h Aufenthalt




Pipiwai Trail
Haleakala Nationalpark
Der Pipiwai Trail ist einer der bekanntesten Wanderwege im östlichen Teil des Haleakalā Nationalparks und führt vorbei an Wasserfällen zu einem Bambuswald mit Holzplanken und schlussendlich zu einem noch größeren Wasserfall. Startpunkt ist der Parkplatz am Visitor Center. Von dort läuft man auf Natur-/Wurzelboden durch üppige Vegetation, passiert alte Banyan-Bäume und kleine Bäche, bevor der Weg tiefer in den Wald führt. Immer wieder öffnen sich Blickachsen auf Wasserläufe und üppiges Grün, die den Weg zu einem echten Naturerlebnis machen.
- Dauer 2,5-3h kompletter Trail
- Distanz: 6,4km
- Eintritt: 30$ NP
- Parken: kostenfrei am Visitor Center
Besonders spektakulär ist der Abschnitt durch den hohen Bambuswald fast ganz hinten (Distanz bis dahin ca. 2,5km oneway) mit seinen tollen Holzstegen und der große Wasserfall am Ende. Auch wenn man nicht bis zum Ende läuft, bieten sich unterwegs immer wieder schöne Aussichtspunkte und Wasserläufe – ideal für eine Wanderung mit maximaler Natur-Atmosphäre. Bitte beachten: Bei Regen absolut nicht zu empfehlen! Es ist schlammig, rutschig und teilweise gefährlich, da man über Äste und Wurzeln steigen muss = Naturboden.




- Unterkunft
Haus in Hana
Das Haus war wie ein Cottage auf einem Privatgrundstück ohne Nachbarn. Super idyllisch gelegen umgeben von Blumen und Palmen und Terrasse. Inklusive Parkplatz vor der Tür und auch von innen wirklich super schön eingerichtet. Wir hatten alles, was wir brauchen und die Lage in Hana war top. Für die Road to Hana war das Haus super, weil es genau in Hana, also dem Ende der Straße lag. Fast nebenan war der berühmte black Sand beach, so dass wir dort direkt zum sunrise hinfahren konnte, ohne weite Anreise. Allerdings gab es keinen Empfang und auch das Wlan war nur so semi gut.



Haleakalā Nationalpark
Über den Wolken von Maui
Der Haleakalā Nationalpark gehört zu den beeindruckendsten Naturorten. Der gewaltige Schildvulkan ragt über 3.000m in die Höhe und schafft eine Landschaft, die fast unwirklich wirkt: rote Krater, schwarze Lavafelder und eine weite, mondähnliche Hochgebirgslandschaft. Besonders berühmt ist der Park für seine spektakulären Sonnenaufgänge über den Wolken – ein Erlebnis, das für viele zu den schönsten Momenten einer Hawaii-Reise zählt.
- Öffnungszeiten: 24/7
- Eintritt: 30$ pro Auto + 15$ p.P.
- Beste Zeit: sunrise oder sunset
- Parken: An jedem Spot
Zwei Bereiche des Parks
- Summit Area – die berühmte Kraterlandschaft rund um den Haleakalā-Gipfel
- Kīpahulu Area – der tropische Teil des Parks an der Küste im Osten




Fahrt zum Summit
Die Straße zum Haleakalā Summit gehört zu den beeindruckendsten Fahrten auf Maui. Vom Meeresspiegel auf etwa 50 m geht es auf einer gut ausgebauten Straße hinauf bis auf 3.055 m. Mit jeder Höhenstufe verändert sich die Landschaft – von tropischer Vegetation über karge Hochlandnatur bis hin zur roten Vulkanlandschaft oberhalb der Wolken. Für die Fahrt 1-1,5h einplanen, denn die Strecke zieht sich. Tolle Spots zum Anhalten unterwegs:
- Pākāaoāo (Overlook) – erster toller Blick in die Kraterlandschaft
- Haleakalā Visitor Center (ca. 2.974m) – Infos, Toiletten und Aussichtspunkt
- Summit Area (3.055m) – höchster Punkt mit spektakulärem Blick über den Krater
Sunset und sunrise
Der Sonnenaufgang am Haleakalā ist eines der bekanntesten Erlebnisse auf Maui. Für den Sunrise benötigt man unbedingt eine vorherige Online-Reservierung (60 Tage im Voraus), da nur eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugen morgens in den Park gelassen wird. Ohne Ticket kein Einlass. Mit Ticket darf man ab 03:00 Uhr rein.
Der sunset ist frei zugänglich, allerdings sollte man spätestens 1,5- 2 Stunden vorher ankommen, da die Parkplätze am Summit begrenzt sind und besonders zum Sunset schnell voll werden. Dann einfach warten und genießen.





Richtig gute Smash Burger bekommt man bei Burger Boys in der Food Oasis in Kihei: frisch auf der heißen Platte gepresst, außen knusprig und innen saftig mit ausgezeichneten Wagyū Beef. Mitten in der Food Oasis als street food Stand. Sitzgelegenheiten gibts an jedem Stand massig und das Coole: wie im food Court kann hier jeder woanders das besorgen, worauf man Lust hat und man kann dann trotzdem zusammen sitzen.
Whale Watching
Tour in Lahaina
Eine Whale-Watching-Tour auf Maui ist im Winter ein Muss. Besonders zwischen Dezember und April halten sich hier zahlreiche Buckelwale auf, die in den warmen Gewässern rund um die Insel ihre Jungen zur Welt bringen. Wir waren mit Hawaii Ocean Rafting unterwegs und waren super happy!
Von Lahaina aus gings mit einem kleinen, schnellen Rafting-Boot aufs offene Meer. Durch die geringe Gruppengröße und die offenen Boote fühlt sich die Tour sehr persönlich und nah an und kaum aus dem Hafen raus haben wir direkt Wale gesehen. Am Ende waren es bestimmt 20 Stück und mehrere davon waren DIREKT am Boot. Auf Hawaii ging es strenge Gesetze, so dass die Wale hier zum Glück nicht kommerziell verfolgt, bedrängt oder eingekesselt werden dürfen und alles passiert nur, wenn die Wale es auch wollen und freiwillig zum Boot kommen.
- Dauer 2h
- Preis: 80$ (= 70€)
- Beste Zeit: Morgens (07:00-10:00 Uhr)



Das erwartet einen:
- Beste Saison: Dezember bis April (Februar Höhepunkt)
- Startpunkt: Hafen von Lahaina
- Kleine Rafting-Boote mit wenig Passagieren (max. 10 Leute)
- Man muss barfuß sein und wird ggf. nass → DRY BAG MITNEHMEN
Ho’Okipa Beach
Dieser Strand ist bekannt für seine starken Wellen und die vielen Surfer, die hier ihr Können zeigen. Am späten Nachmittag versammeln sich jedoch oft zahlreiche Meeresschildkröten am Strand, um sich im Sand auszuruhen. Von den Aussichtspunkten oberhalb hat man einen perfekten Blick auf dieses besondere Naturschauspiel.




Wailea Beach Path
Zum Sonnenuntergang ein absolutes MUSS ist dieser wunderschöne Weg am Wailea Beach. Zwar ist das am Anfang erst mal komisch, weil man an den ganzen krassen Luxus-Hotels lang läuft, die ihre Liegen, Pools und Dining-areas auch am Weg haben, aber das ist irgendwie auch mal ganz sehenswert. Wir haben uns einfach Handtücher mitgenommen und ins am Ende des Wegs ins Gras gelegt, die Sonne genossen, nochmal die Füße ins Wasser gesteckt und gewartet, dass die Sonne untergeht. Dann wird das Licht nicht nur wunderschön, sondern man kann den sunset hier perfekt beobachten.




PACKLISTE
Die absoluten essentials & Must-haves
- Cap/Hut (Sonnenschutz) + Sonnenbrille
- Bequeme (FESTE) Schuhe
- Regenjacke
- Tropical Mückenspray*
- Sandalen &/oder Wasserschuhe
Ich hatte für meine Hawaii Reise eine eSim von Holafly mit unlimited Datenvolumen für die zwei Wochen und ich war sehr happy damit. Einfach über die App installieren und sobald man landet, hat man Internet, was immer super funktioniert. Ich hatte 14 Tage unlimited Daten für 44€. Absolute Empfehlung.
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Hawaii FAQ
Hawaii ist ganzjährig super, doch die beliebtesten Reisemonate sind Januar-April, dann ist das Wetter meist stabil, die Strände sind weniger überlaufen und die Preise oft günstiger. Die Sommermonate (Juli bis September) liegen zwar in der Trockenzeit, fallen aber auch in die Hurrikan-Saison, was gelegentlich zu schwülem Wetter und Regenschauern führen kann. Der Winter bringt mehr Regen, dafür beeindruckende Wellen an der Nordküste – ideal für Surffans! Wer weniger Touristen und günstigere Preise sucht, reist in der Nebensaison, also im Frühjahr oder Herbst.
Für eine Reise nach Hawaii sollten mindestens 14 Tage eingeplant werden, um die Highlights entspannt zu entdecken, gerade bei der langen Anreise. Man verliert damit schon 2 Tage und braucht etwas Zeit, um sich an die große Zeitverschiebung zu gewöhnen. Pro Insel gibt es grob die Faustformal, dass man eine Woche einplanen sollte, denn jede Insel hat ihren eigenen Charakter und tolle Highlights. Ich fand allerdings, dass für den ersten Einblick auch weniger Tage total ausreichend waren.
In zwei Wochen würde ich empfehlen, 2-3 Inseln zu besuchen.
In drei Wochen kann man 3-4 Inseln besuchen.
Kein Geheimnis, die USA sind sehr teuer was Unterkünfte und Essen angeht. Selbst in Supermärkten ist das Preisniveau ganz klar höher als bei uns. Wer gesund einkaufen will, zahlt hier richtig viel. Fastfood bekommt man dagegen “hinterhergeschmissen”. Am besten Unterkünfte mit Küche buchen, um wenigstens selbst kochen zu können.
Hawaii gehört zu den teureren Reisezielen, besonders durch die hohen Kosten für Unterkünfte und Mietwagen und da alles an Lebensmitteln importiert werden muss. Eine Übernachtung in einem Mittelklassehotel startet bei 150–200 Euro, während günstigere Optionen wie Hostels oder Campingplätze verfügbar sind. Ein Mietwagen kostet etwa 50–80 Euro pro Tag, je nach Fahrzeugklasse. Auch Essen in Restaurants kann kostspielig sein, aber Food Trucks, lokale Märkte oder “fast food Ketten” bieten preiswertere Alternativen.
Ich würde empfehlen, mit mehreren nach Hawaii zu reisen, um sich wenigstens ein Auto durch 4 teilen zu können. Als Unterkunft dann am besten eine Wohnung (mit Küche) buchen, um sich selbst verpflegen zu können. Das spart nochmal super viel.
Mir hat tatsächlich Oahu am besten gefallen, auch wenn ich damit so gar nicht gerechnet habe. Ich mochte da den Kontrast aus ganz viel Natur, aber auch Infrastruktur und Stadt, so dass man auch mal Bummeln und Schlendern konnte, aber auch im nächsten Moment die schönsten Berge um sich hatte. Was die Strände angeht hat Oahu – meiner Meinung nach – die allerbesten und was ich da besonders toll fand, ist die Tatsache, dass man wirklich immer und überall die Berge sieht. Kauai war dagegen deutlich kleiner und ruhiger.
Ich fand die Route vor allem mit dem Inselhopping als ersten Eindruck richtig super und würde das auch genau so empfehlen. Persönlich würde ich die Reise im selben Stil nicht nochmal machen, da ich aber so ziemlich die meisten Highlights gesehen habe. Bei einer nächsten Reise würde ich dann eher noch die Insel Maui dazu nehmen und bei anderen nochmal ein paar Tage verbringen, um den Rest zu sehen, den ich nicht geschafft habe.
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